Informationen zu Tracking-Technologien
Diese Seite erklärt, welche Technologien unsere Bildungsplattform nutzt, um Ihnen ein bestmögliches Lernerlebnis zu bieten. Wir setzen verschiedene Methoden ein – von notwendigen Funktionen bis hin zu Werkzeugen, die Ihre Erfahrung personalisieren. Die Transparenz über diese Praktiken ist uns wichtig, weil Sie das Recht haben zu verstehen, wie Ihre Daten während des Online-Lernens verarbeitet werden.
Unsere Plattform sammelt Informationen auf unterschiedliche Weise, wobei jede Methode einem bestimmten Zweck dient. Manche Technologien sind unverzichtbar, damit Sie überhaupt auf Kursmaterialien zugreifen können, während andere dazu beitragen, dass wir die Plattform stetig verbessern. Diese Informationen helfen Ihnen dabei, fundierte Entscheidungen über Ihre Privatsphäre zu treffen.
Verwendung von Technologien
Moderne Lernplattformen funktionieren nicht ohne den Einsatz verschiedener digitaler Werkzeuge. Diese Technologien erfassen Daten über Ihre Interaktionen mit unserer Seite – sei es beim Abspielen eines Lernvideos, beim Speichern Ihres Fortschritts oder beim Anpassen der Benutzeroberfläche an Ihre Bedürfnisse. Jede Kategorie dient einem anderen Ziel, und die Kombination all dieser Methoden ermöglicht es uns, eine funktionale, sichere und angenehme Lernumgebung zu schaffen.
Die rechtlichen Rahmenbedingungen, insbesondere die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) und das Telekommunikation-Telemedien-Datenschutz-Gesetz (TTDSG), verlangen von uns, dass wir klar darlegen, welche Daten wir erheben und warum. Während einige Technologien keine ausdrückliche Zustimmung erfordern, weil sie technisch notwendig sind, benötigen wir für andere Ihre Einwilligung. Diese Unterscheidung ist zentral für Ihre Wahlfreiheit.
Notwendige Technologien
Ohne bestimmte grundlegende Funktionen könnte unsere Bildungsplattform schlichtweg nicht arbeiten. Diese notwendigen Technologien sorgen dafür, dass Sie sich anmelden, zwischen Seiten navigieren und auf Ihre gebuchten Kurse zugreifen können. Sie ermöglichen auch grundlegende Sicherheitsfunktionen, die Ihr Konto vor unbefugtem Zugriff schützen. Stellen Sie sich vor, Sie beginnen einen Test – diese Systeme merken sich, dass Sie angemeldet sind, während Sie von Frage zu Frage gehen.
Konkrete Beispiele umfassen Sitzungsidentifikatoren, die Ihre Anmeldung über mehrere Seiten hinweg aufrechterhalten. Ebenso speichern wir temporäre Informationen über Ihren Warenkorb, falls Sie mehrere Kurse gleichzeitig buchen möchten. Lastverteilungssysteme nutzen technische Daten, um Anfragen auf verschiedene Server zu verteilen, damit die Plattform auch bei hoher Nutzung stabil bleibt. Diese Funktionen arbeiten im Hintergrund, sind aber essenziell für jede Interaktion mit unserem Angebot.
Leistungs- und Analysetechnologien
Um zu verstehen, wie Lernende unsere Plattform nutzen, setzen wir Analysewerkzeuge ein. Diese messen beispielsweise, wie lange Studierende im Durchschnitt bei einem Videokurs bleiben oder an welcher Stelle sie häufig abbrechen. Solche Erkenntnisse sind wertvoll – wenn wir feststellen, dass viele Nutzer bei Minute 15 eines Videos aussteigen, könnte das auf ein inhaltliches Problem hinweisen, das wir beheben müssen.
Diese Technologien erfassen auch technische Metriken wie Ladezeiten, Fehlerquoten und Browserkompatibilität. Falls eine bestimmte Übung auf mobilen Geräten langsam lädt, erfahren wir das durch Performance-Tracking und können reagieren. Die gesammelten Daten werden aggregiert ausgewertet, sodass wir Muster erkennen, ohne einzelne Nutzer zu identifizieren. Das Ziel ist stets die Verbesserung der Lernumgebung für alle Teilnehmer.
Funktionale Technologien
Ihre persönlichen Einstellungen machen das Lernen angenehmer. Funktionale Technologien speichern Präferenzen wie Ihre bevorzugte Sprache, die Schriftgröße, die Sie für Texte gewählt haben, oder ob Sie Untertitel bei Videos aktivieren möchten. Diese Informationen bleiben über mehrere Sitzungen hinweg erhalten, sodass Sie nicht jedes Mal neu konfigurieren müssen, wenn Sie sich anmelden.
Ein typisches Beispiel: Sie stellen einmal ein, dass Lernkarten automatisch nach drei Sekunden umgedreht werden sollen. Beim nächsten Besuch funktioniert das System genau so, wie Sie es eingerichtet haben. Auch die Anzeige bereits abgeschlossener Lektionen basiert auf solchen Technologien – Ihr Fortschritt wird gespeichert, damit Sie genau dort weitermachen können, wo Sie aufgehört haben. Diese Funktionen verbessern den Komfort erheblich, sind aber nicht absolut notwendig für den Basisbetrieb der Plattform.
Personalisierungs- und Anpassungsmethoden
Personalisierung geht über einfache Einstellungen hinaus und passt Inhalte an Ihr Lernverhalten an. Wenn Sie regelmäßig Kurse zu einem bestimmten Thema belegen, könnte unser System verwandte Kurse vorschlagen. Die Technologien analysieren Muster in Ihrem Nutzungsverhalten, um relevante Empfehlungen zu generieren, die Ihren Interessen entsprechen.
Diese Methoden können auch adaptive Lerninhalte ermöglichen. Falls Sie bei bestimmten Übungstypen Schwierigkeiten haben, könnte die Plattform zusätzliche Erklärungen oder alternative Aufgaben anbieten. Solche Anpassungen basieren auf Algorithmen, die Ihre bisherigen Aktivitäten berücksichtigen. Dabei wird stets darauf geachtet, dass die Datenverarbeitung im Rahmen der geltenden Datenschutzbestimmungen erfolgt und Sie die Kontrolle über den Umfang der Personalisierung behalten.
Das Datenökosystem und seine Zusammenarbeit
Alle diese Technologiekategorien arbeiten zusammen und bilden ein komplexes Ökosystem. Notwendige Funktionen schaffen die Basis, auf der Performance-Tracking aufbaut, um Schwachstellen zu identifizieren. Funktionale Technologien nutzen die Infrastruktur, um Ihre Präferenzen zu speichern, während Personalisierungssysteme auf aggregierten Daten basieren, die Analysetools liefern.
Diese Verzahnung bedeutet auch, dass das Deaktivieren einer Kategorie Auswirkungen auf andere haben kann. Wenn Sie beispielsweise Analysetools blockieren, können wir technische Probleme schwerer erkennen, was indirekt die Leistung der Plattform beeinträchtigen könnte. Gleichzeitig respektieren wir Ihre Entscheidung und stellen sicher, dass grundlegende Funktionen auch bei restriktiven Einstellungen verfügbar bleiben. Die Balance zwischen Funktionalität und Privatsphäre ist individuell unterschiedlich, und wir geben Ihnen die Werkzeuge, Ihre eigene Balance zu finden.
Verwaltung Ihrer Präferenzen
Sie haben umfassende Rechte bezüglich der Datenverarbeitung auf unserer Plattform. Die DSGVO gewährt Ihnen unter anderem das Recht auf Auskunft, Berichtigung, Löschung und Widerspruch. Für bestimmte Tracking-Technologien können Sie Ihre Einwilligung jederzeit widerrufen, ohne dass dies rechtliche Nachteile für Sie hat. Diese Rechte sind nicht nur theoretisch – wir stellen praktische Werkzeuge bereit, damit Sie sie ausüben können.
Die Verwaltung Ihrer Präferenzen erfolgt auf mehreren Ebenen. Sie können direkt in Ihrem Browser Einstellungen vornehmen, unsere plattformeigenen Tools nutzen oder auf externe Verwaltungsdienste zurückgreifen. Jede Methode hat Vor- und Nachteile, die wir im Folgenden erläutern. Wichtig ist, dass keine dieser Optionen Ihr Recht einschränkt, die Plattform grundsätzlich zu nutzen – wenngleich einige Funktionen möglicherweise nicht verfügbar sind, wenn Sie restriktive Einstellungen wählen.
Browserspezifische Verwaltung
Moderne Webbrowser bieten integrierte Funktionen zur Kontrolle von Tracking-Technologien. In Google Chrome finden Sie diese unter Einstellungen → Datenschutz und Sicherheit → Cookies und andere Websitedaten. Dort können Sie festlegen, ob Sie alle, nur bestimmte oder gar keine Cookies akzeptieren möchten. Firefox bietet ähnliche Optionen unter Einstellungen → Datenschutz & Sicherheit, wo Sie zwischen verschiedenen Schutzstufen wählen können.
Safari-Nutzer navigieren zu Einstellungen → Datenschutz, um Tracking-Funktionen zu verwalten. Microsoft Edge bietet unter Einstellungen → Datenschutz, Suche und Dienste eine dreistufige Tracking-Prävention. Beachten Sie allerdings, dass sehr restriktive Browsereinstellungen unsere Bildungsplattform beeinträchtigen können – beispielsweise funktioniert die Anmeldung möglicherweise nicht, wenn Sie alle Cookies blockieren. Wir empfehlen deshalb, zumindest notwendige Cookies zuzulassen.
Plattformeigene Verwaltungstools
Unser Präferenzzentrum erreichen Sie über das Cookie-Banner, das beim ersten Besuch erscheint, oder über einen Link im Fußbereich jeder Seite. Dort sehen Sie eine Übersicht aller Technologiekategorien mit detaillierten Erklärungen zu jeder einzelnen. Sie können für jede Kategorie separat entscheiden, ob Sie sie aktivieren oder deaktivieren möchten – mit Ausnahme der notwendigen Technologien, die für den Betrieb der Plattform erforderlich sind.
Das Verwaltungstool zeigt auch, welche konkreten Anbieter oder Dienste zu jeder Kategorie gehören. So wissen Sie genau, wem Sie welche Erlaubnis erteilen. Ihre Einstellungen werden gespeichert und beim nächsten Besuch automatisch angewendet. Falls Sie Ihre Meinung ändern, können Sie jederzeit ins Präferenzzentrum zurückkehren und Anpassungen vornehmen. Die Änderungen werden sofort wirksam, ohne dass Sie sich neu anmelden müssen.
Auswirkungen des Deaktivierens
Das Blockieren von Performance-Technologien bedeutet, dass wir keine Informationen über technische Probleme erhalten, die speziell Ihr Gerät oder Ihren Browser betreffen könnten. Funktionale Technologien zu deaktivieren führt dazu, dass Ihre Präferenzen nicht gespeichert werden – Sie müssten Sprache, Schriftgröße und ähnliche Einstellungen bei jedem Besuch neu vornehmen. Das ist möglich, aber sicherlich unpraktisch für regelmäßige Lernende.
Ohne Personalisierungstechnologien erhalten Sie allgemeine Kursempfehlungen statt individuell angepasster Vorschläge. Adaptive Lernpfade, die sich an Ihr Tempo anpassen, funktionieren ebenfalls nicht. Manche würden argumentieren, dass dies sogar Vorteile haben kann – Sie sehen eine breitere Auswahl an Inhalten, statt in einer durch Algorithmen geschaffenen Filterblase zu landen. Die Entscheidung hängt davon ab, ob Sie Komfort oder maximale Kontrolle priorisieren.
Externe Verwaltungstools
Verschiedene Browser-Erweiterungen helfen bei der Verwaltung von Tracking-Technologien. Tools wie Privacy Badger oder uBlock Origin blockieren automatisch viele Tracking-Elemente, während sie versuchen, die Funktionalität von Webseiten aufrechtzuerhalten. Für Bildungsplattformen empfehlen wir jedoch Vorsicht mit sehr aggressiven Blockern, da diese wichtige Funktionen beeinträchtigen können.
Einige Tools bieten spezielle Modi für vertrauenswürdige Seiten. Sie könnten unsere Lernplattform zu einer Whitelist hinzufügen, sodass notwendige und funktionale Technologien zugelassen werden, während unnötiges Tracking blockiert bleibt. Dies erfordert etwas Einrichtungsaufwand, bietet dann aber eine gute Balance. Denken Sie daran, dass externe Tools unabhängig von unseren eigenen Einstellungen arbeiten – idealerweise kombinieren Sie beide Ansätze für optimale Kontrolle.
Die optimale Balance finden
Für Online-Lernende ist die richtige Balance zwischen Privatsphäre und Funktionalität besonders wichtig. Zu restriktive Einstellungen können frustrierend sein, wenn ständig Videos nicht laden oder Tests nicht gespeichert werden. Andererseits möchten Sie vielleicht nicht, dass jede Interaktion minutiös aufgezeichnet wird. Unsere Empfehlung: Lassen Sie notwendige und funktionale Technologien zu, während Sie bei Performance- und Personalisierungstools kritischer abwägen.
Experimentieren Sie ruhig mit verschiedenen Einstellungen. Wenn etwas nicht funktioniert, können Sie Präferenzen jederzeit anpassen. Viele Nutzer finden eine Konfiguration, die ihren Datenschutzansprüchen genügt, ohne das Lernerlebnis wesentlich zu beeinträchtigen. Berücksichtigen Sie auch den Kontext – während einer wichtigen Prüfungsphase möchten Sie vielleicht alle Funktionen aktivieren, während Sie beim bloßen Stöbern restriktiver sein können.
Ergänzende Bedingungen
Die Aufbewahrungsfristen für gesammelte Daten variieren je nach Zweck und rechtlichen Anforderungen. Notwendige Sitzungsdaten werden typischerweise gelöscht, sobald Sie sich abmelden oder Ihre Sitzung nach Inaktivität automatisch endet. Analysedaten speichern wir in aggregierter Form für maximal 26 Monate, was uns ermöglicht, langfristige Trends zu erkennen, ohne Ihre Privatsphäre unverhältnismäßig zu beeinträchtigen. Personenbezogene Daten aus funktionalen Technologien bleiben gespeichert, solange Sie Ihr Konto aktiv nutzen, können aber auf Anfrage früher gelöscht werden.
Sicherheitsmaßnahmen schützen Ihre Daten vor unbefugtem Zugriff, Verlust oder Missbrauch. Wir nutzen Verschlüsselung für die Datenübertragung (TLS/SSL), sichere Server mit regelmäßigen Sicherheitsupdates und Zugriffskontrollen, die sicherstellen, dass nur autorisiertes Personal auf personenbezogene Daten zugreifen kann. Regelmäßige Sicherheitsaudits helfen uns, Schwachstellen zu identifizieren und zu beheben, bevor sie ausgenutzt werden können.
Datenminimierung ist ein Grundprinzip unserer Praxis. Wir erheben nur Informationen, die für den jeweiligen Zweck tatsächlich erforderlich sind. Wenn beispielsweise ein Analysewerkzeug mit anonymisierten Daten auskommt, verzichten wir auf die Erfassung identifizierbarer Informationen. Diese Praxis reduziert nicht nur Datenschutzrisiken, sondern entspricht auch den Anforderungen von DSGVO und TTDSG, die uns zu einem sparsamen Umgang mit personenbezogenen Daten verpflichten.
Unsere Plattform richtet sich nach mehreren rechtlichen Rahmenwerken. Die DSGVO bildet die Grundlage für alle Datenverarbeitungen innerhalb der EU und des EWR. Das TTDSG ergänzt diese Vorschriften speziell für elektronische Kommunikationsdienste und Endeinrichtungen. Für Bildungseinrichtungen gelten zusätzlich oft besondere Regelungen zum Schutz von Minderjährigen und Schülerdaten, die wir ebenfalls berücksichtigen, falls Ihre Institution solche Anforderungen hat.
Automatisierte Entscheidungsfindung kommt bei uns nur in begrenztem Umfang vor. Kursempfehlungen basieren auf Algorithmen, treffen aber keine Entscheidungen, die Ihre Rechte erheblich beeinträchtigen würden – Sie können empfohlene Kurse ignorieren und frei wählen. Falls wir jemals automatisierte Systeme für Bewertungen oder Zulassungen einsetzen würden, würden Sie darüber separat informiert und hätten das Recht, eine menschliche Überprüfung zu verlangen. Transparenz über algorithmische Prozesse ist uns wichtig, auch wenn die technischen Details komplex sein können.
Externe Technologie-Anbieter
Unsere Bildungsplattform arbeitet mit verschiedenen spezialisierten Dienstleistern zusammen, um bestimmte Funktionen bereitzustellen. Diese Partner lassen sich in mehrere Kategorien einteilen: Hosting- und Infrastrukturanbieter, die die technische Grundlage sicherstellen; Analyse- und Optimierungsdienste, die Nutzungsstatistiken erfassen; Content-Delivery-Networks, die Medieninhalte schnell ausliefern; Zahlungsabwickler für Kursbuchungen; und gelegentlich spezialisierte Bildungstools, die zusätzliche Lernfunktionen ermöglichen.
Jede Kategorie erfasst unterschiedliche Datentypen. Hosting-Anbieter verarbeiten notwendigerweise IP-Adressen und technische Verbindungsdaten, um Anfragen zu bearbeiten. Analysedienste sammeln Informationen über besuchte Seiten, Verweildauern und Interaktionsmuster – meist in pseudonymisierter Form. Zahlungsdienstleister benötigen Transaktionsdaten, arbeiten aber nach strengen Sicherheitsstandards wie PCI-DSS. Content-Delivery-Networks speichern temporäre Kopien von Videos und Bildern, um diese schneller auszuliefern, verarbeiten dabei aber minimal personenbezogene Daten.
Die Verarbeitung durch Partner erfolgt in unserem Auftrag oder basiert auf berechtigten Interessen. Auftragsverarbeiter handeln nach unseren Weisungen und dürfen Daten nur für die vereinbarten Zwecke nutzen. Ein Beispiel: Der Videostreamingdienst darf die technischen Daten zur Videoauslieferung verwenden, aber nicht für eigene Werbezwecke. Bei manchen Partnern handelt es sich um eigenständige Verantwortliche, etwa bei Social-Media-Plugins, falls Sie diese bewusst aktivieren – dann gelten deren eigene Datenschutzrichtlinien zusätzlich.
Kontrollmechanismen geben Ihnen Einfluss auf die Datenverarbeitung durch Partner. Im Präferenzzentrum sehen Sie, welche Anbieter aktiv sind, und können für optionale Dienste die Zustimmung verweigern. Für notwendige Partner, ohne die die Plattform nicht funktionieren würde, haben Sie zwar kein direktes Opt-out, aber diese Dienstleister sind vertraglich verpflichtet, Daten minimal und zweckgebunden zu verarbeiten. Bei manchen Partnern können Sie auch direkt auf deren Webseiten Opt-out-Optionen nutzen, die unabhängig von unseren Einstellungen wirken.
Datenschutzvereinbarungen mit externen Anbietern enthalten spezifische Schutzklauseln. Standardvertragsklauseln der EU-Kommission kommen zum Einsatz, wenn Partner außerhalb des EWR sitzen. Diese Klauseln stellen sicher, dass auch international ein angemessenes Schutzniveau besteht. Zusätzlich vereinbaren wir technische und organisatorische Maßnahmen, regelmäßige Audits und klare Löschfristen. Partner dürfen Daten nicht für eigene Zwecke weiterverwenden, es sei denn, Sie haben separat zugestimmt – etwa bei der Nutzung eines Social-Login-Features.
Zusätzliche Technologien
Web Beacons und Pixel-Tags sind winzige, meist unsichtbare Grafikelemente, die in Webseiten oder E-Mails eingebettet werden. Technisch handelt es sich oft um 1x1-Pixel-Bilder, die beim Laden eine Anfrage an einen Server senden. Diese Anfrage übermittelt Informationen wie Ihre IP-Adresse, den Zeitpunkt des Aufrufs und den verwendeten Browser. Wir nutzen solche Beacons hauptsächlich, um zu messen, ob bestimmte E-Mails geöffnet wurden – etwa Kursbenachrichtigungen oder Newsletter. Auf der Website selbst kommen sie in Kombination mit Analysetools zum Einsatz, um Seitenaufrufe zu zählen.
Local Storage und ähnliche Browserspeicher bieten mehr Kapazität als herkömmliche Cookies und bleiben länger erhalten. Wir nutzen Local Storage beispielsweise, um umfangreichere Präferenzen zu speichern – etwa die Anordnung von Dashboard-Elementen oder die Protokollierung Ihres Lernfortschritts in interaktiven Übungen. Im Bildungskontext ist das besonders praktisch: Wenn Sie mitten in einer mehrstufigen Aufgabe unterbrochen werden, können Sie später exakt dort fortfahren. Die gespeicherten Daten bleiben lokal auf Ihrem Gerät und werden nur bei Bedarf mit unseren Servern synchronisiert.
Geräteerkennung kommt zum Einsatz, um zwischen verschiedenen Geräten zu unterscheiden, mit denen Sie sich anmelden. Dies dient Sicherheitszwecken – wenn plötzlich ein Zugriff von einem völlig neuen Gerät erfolgt, können wir zusätzliche Authentifizierung anfordern. Technisch basiert dies auf einer Kombination verschiedener Eigenschaften wie Betriebssystem, Bildschirmauflösung, installierte Schriftarten und Browser-Version. Diese Fingerprints sind nicht so präzise wie Cookies, helfen aber bei der Betrugsprävention, ohne dass invasive Tracking-Methoden nötig wären.
Session Storage funktioniert ähnlich wie Local Storage, wird aber automatisch gelöscht, sobald Sie den Browser-Tab schließen. Wir nutzen diese Technologie für temporäre Daten während einer Lernsitzung – beispielsweise Ihre Antworten in einem noch nicht abgeschlossenen Quiz. So gehen Ihre Eingaben nicht verloren, wenn Sie versehentlich die Seite neu laden, werden aber nicht dauerhaft gespeichert. Das ist ein guter Kompromiss zwischen Funktionalität und Datensparsamkeit.
Die Verwaltung dieser Technologien variiert je nach Typ. Browser-basierte Speicher wie Local und Session Storage können Sie über die Entwicklertools Ihres Browsers einsehen und löschen – meist unter dem Menüpunkt "Speicher" oder "Application". Für Web Beacons hilft das Blockieren von Drittanbieter-Inhalten oder das Deaktivieren von Bildern in E-Mails, wobei letzteres das Nutzererlebnis erheblich beeinträchtigen kann. Geräte-Fingerprinting lässt sich durch den Einsatz von Datenschutz-Browsern oder -Erweiterungen erschweren, die standardisierte Werte zurückmelden, sodass Ihr Gerät weniger einzigartig erscheint.